Unser Rat

Auswahl. Eine Ausbildungsversicherung, egal ob klassisch oder fondsgebunden, ist keine gute Wahl. Flexibler bleiben Sie, wenn Sie Versicherung und Geldanlage trennen. Mit einer Risikolebensversicherung können Sie für wenige Euro im Monat sicherstellen, dass die Beiträge für eine Geldanlage im Falle Ihres Todes weitergezahlt werden können. Für einen sicheren Sparplan eignen sich zum Beispiel Bundesschatzbriefe oder Euro-Rentenfonds. Hohe Renditechancen bieten – bei entsprechendem Risiko – Aktienfonds. Gute Fonds finden Sie mithilfe unseres Dauertests.

Versicherungskunde. Wollen Sie dennoch für ein Kind eine Ausbildungsversicherung abschließen, tun dies besser die Eltern als die Großeltern. Denn sie müssen für dieselbe Versicherungssumme auf jeden Fall weniger Beiträge zahlen, weil sie jünger sind. Bei gleichem Alter zahlen Mütter außerdem weniger ein als Väter, da Frauen eine höhere Lebenserwartung haben.

Sorgfalt. Lesen Sie vor Vertragsabschluss die Unterlagen sorgfältig und komplett durch. Sonst könnten Ihnen wichtige Details entgehen. So benutzt der Versicherer Aegon für die Allgemeinen Bedingungen diejenigen von der fondsgebundenen Lebensversicherung. Auf Besonderheiten bezüglich der Ausbildungsversicherung weist lediglich ein angehängter Zettel hin.

Formulierungen. Nehmen Sie Formulierungen kritisch unter die Lupe. Die „100 Prozent Prämiengarantie“ bei Aegon beziehen sich bei genauem Hinsehen nur darauf, dass die Versicherung im Todesfall die ausstehenden Raten zahlt.

Kündigung. Der Rückkaufswert einer Ausbildungsversicherung ist vor allem in den ersten Jahren gering oder gleich null. Wenn Sie nicht mehr in ihre Versicherung einzahlen können oder wollen, ist es daher meist besser, sie beitragsfrei stellen zu lassen als sie zu kündigen.

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