Ausbildung Meldung

Eine Ausbildungsvergütung darf höchstens 20 Prozent unter der tariflichen Vergütung liegen – auch in einem Betrieb, der nicht an einen Tarifvertrag gebunden ist. Eine Firma hatte mit dem Auszubildenden zwei Verträge geschlossen. Der erste Vertrag sah eine viel zu niedrige Bezahlung vor, der zweite eine gerade noch erlaubte. Den zweiten Vertrag legte die Firma der Handwerkskammer vor. Dies sei ein Scheinvertrag, urteilte das Sächsische Landesarbeitsgericht. Die Firma muss rückwirkend den vollen Tariflohn zahlen (Az. 7 Sa 254/10).

Dieser Artikel ist hilfreich. 547 Nutzer finden das hilfreich.