Preiswettbewerb: Ersparnis bis etwa 60 Prozent

Der Wettbewerb von Zahnärzten im Netz funktioniert. Ein Auktionsportal liegt dabei vorn.

Zahnersatz. Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Tabellen zeigen keine Billiglösungen, sondern vergleichbare zahnprothetische Versorgungen des gehobenen Niveaus bei zum Teil unterschiedlichen Versorgungsmodellen.

Gebote. Bei der Zahl der Gebote lag das Internetportal www.2te-zahnarztmeinung.de bei unserer Überprüfung eindeutig vorn. Alle Modellfälle wurden von 2te-zahnarztmeinung.de auch bedient. Dieses Portal ist bei Zahn­ärzten bereits bekannt. Bei www.zahngebot.de dagegen blieb die Auktion wegen fehlender Gebote in sieben Fällen ohne Erfolg. Und bei www.zep24.de funktionierte zumindest zum Testzeitpunkt gar nichts.

Preisdruck. Eine große Zahl von Gebo­ten durch Zahnärzte erhöht in der Regel den Wettbewerb und den Preisdruck. Viele Gebote können für Zahn­patienten ein Zeichen dafür sein, dass der Preis tatsächlich „ausgereizt“ wird.

Ersparnis: Meist wurden die Behandlungen zum Zahnersatz zwischen 20 und 50 Prozent billiger angeboten, maximal sogar um 62 Prozent.

Kostensenkungen. Das Sparziel wurde vorwiegend über Kostensenkungen bei Material- und Laborpreisen erreicht. Auch ausländische Labore liefern preisgünstig. Kaum ein bietender Zahnarzt reduzierte beim Sparvorschlag sein eigenes Honorar. Ein Mindesthonorar ist gesetzlich vorgeschrieben. Vom Honorar muss der Zahnarzt auch Gebüh­ren an den Portalbetreiber bestreiten.

Anbieterservice. Die Portalbetreiber sorgen in der Regel durch aufgeschlüsselte Angaben für Preistransparenz. Der Eigenanteil der Patienten wird im Portal 2te-zahnarztmeinung.de genannt. Es führt nicht nur die Reduzierung des Gesamtpreises in Prozent auf, sondern auch die des Eigenanteils.

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