Auktionen bei Telebid Schnelltest

Unter www.telebid.de versteigert die Firma Sofina GmbH Artikel wie Handys und Laptops. Wer mit­macht, muss für ein Gebot 50 Cent bezahlen. Jedes Gebot treibt den Preis der Ware um 10 Cent nach oben.

[Update 16.09.2008] Telebid hat sich umbenannt. Die Auktionsplattform heißt jetzt Swoopo.de.

Kein fixes Auktionsende

Ein fixes Auktionsende gibt es nicht: Wird kurz vor Ablauf der Bietzeit noch einmal geboten, verlängert sie sich um 10 Sekunden. Weitere Gebote in dieser Frist lassen die „Restzeit“ immer wieder beginnen. Wenn niemand mehr bietet, endet die Auktion und der Letztbietende darf die Ware von Telebid zum Schlusspreis kaufen.

Vorteile

Die Schlusspreise, zu denen der Letztbietende kaufen darf, liegen oft weit unter dem Wert der Ware. Glückspilze kommen günstig an hochwertige Ware.

Nachteile

Wer nicht Letztbietender ist, hat sein Geld nutzlos für Gebote ausgegeben. Das verleitet dazu, mehr zu investieren, als geplant. Bieter müssen dem Anbieter Telebid vertrauen, dass er nicht heimlich selber bietet, um den Preis zu treiben. Telebid behält sich das Recht vor, Ersatzware zu leisten, wenn ein ersteigertes Produkt wider Erwarten doch nicht verfügbar ist.

Finanztest-Kommentar

Telebid ist nur etwas für Spieler. Wer die Risiken kennt, kann seinen Spaß haben. Dass Telebid einerseits als Verkäufer auftritt und andererseits die Technik der Bietplattform bereitstellt, schafft Missbrauchsmöglichkeiten. Die Telebidbetreiber erklären zwar, der Tüv Süd habe das System geprüft. Doch dauerhaft überwachen lässt es sich nicht.

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