Laser bei Augenerkrankungen: Die Netzhaut reparieren

Bei einer Vielzahl von Augenerkrank­ungen werden heute unterschiedliche Formen der Laserbehandlung genutzt. Hier kommen andere Lasertypen zum Einsatz als bei der Korrektur von Fehl­sich­tigkeit, zum Beispiel der Argon-Laser. Diese Art der Therapie hat sich zum Beispiel bei einer drohenden Netzhautablösung bewährt oder bei diabe­ti­schen Netzhautveränderungen mit Gefäßneubildungen. Auch bei der feuchten Makuladegeneration können mit einem Farbstoff-Laser neu aussprossende ­Gefäße verödet werden, die die Netzhaut schädigen. Der Laserstrahl aktiviert eine Substanz, die zuvor in die Vene injiziert worden ist. Operative oder laserchirurgische Maßnahmen kommen beim grünen Star (Glaukom) in Betracht, wenn Augentropfen den Augeninnendruck nicht senken.

Beim grauen Star wird manchmal Wochen oder Monate nach einer Linsenoperation gelasert, um Trübungen hinter der Kunstlinse zu beseitigen.

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