Recht­liche Hintergründe

Nahrungs­ergän­zungs­mittel und ergänzende bilanzierte Diäten sind recht­lich anders geregelt als Medikamente.

Nahrungs­ergän­zungs­mittel

Sie gelten als Lebens­mittel, müssen nicht in Studien erprobt und zugelassen werden. Die Anmeldung beim Bundes­amt für Verbraucher­schutz und Lebens­mittel­sicherheit (BVL) reicht. Werbeangaben zu Krankheiten sind verboten; gesund­heits­bezogene Slogans nur erlaubt, wenn die Europäische Lebens­mittel­behörde Efsa sie bewil­ligte. Bewertungen für sechs Mittel.

Ergänzende bilanzierte Diäten

Sie zählen recht­lich zu den Lebens­mitteln, unterliegen der Diät-Verordnung und richten sich an spezielle Patienten. Die Krankheit ist auf der Packung konkret zu nennen. Sonst ähnliche Regeln wie für Nahrungs­ergän­zungs­mittel. Firmen müssen sie beim BVL anmelden, eine Zulassung gibt es nicht. Es liegen nur teil­weise Studien zur Wirk­samkeit vor. Bewertungen für drei Mittel.

Medikamente

Unterliegen dem Arznei­mittel­gesetz, dienen „zur Heilung, Linderung oder Verhütung“ von Krankheiten und brauchen eine Zulassung. Die deutsche oder europäische Arznei­mittel­behörde prüft, ob klinische Studien an Patienten die Qualität, Wirk­samkeit und Sicherheit belegen. Infos zu Arzneien bei der feuchten Form der Augenkrankheit AMD.

Dieser Artikel ist hilfreich. 195 Nutzer finden das hilfreich.