Aufsteck­zahnbürsten für Braun Oral-B Test

Rund 80 Prozent aller Deutschen, die ihr Zähne elektrisch putzen wol­len, kaufen eine Braun Oral-B-Zahnbürste – und sind auf passende Wechselköpfe angewiesen. Der regel­mäßige Wechsel geht ins Geld, wenn man Originale kauft. Güns­tiger sind Nach­bauten von Fremd­an­bietern. Die Stiftung Warentest hat sie und den Original-Bürs­tenkopf Braun Oral-B Precision Clean getestet. Ergebnis: Aus Drogerien und Supermärkten gibt es gute Nach­bauten. Und bei über 30 Prozent Preis­vorteil schneiden sie insgesamt nur gering­fügig schlechter ab als das Original.

Acht Aufsteck­bürsten im Test

Im Test waren 8 Aufsteck­bürsten für elektrische rotierend-oszillierende Oral-B-Zahnbürsten (Bürs­tentyp Oral-B Precision Clean und hierzu kompatible), darunter 3 baugleiche. Preise: 0,98 Euro bis 2,92 Euro pro Bürste. Die getesteten Aufsteck­bürsten passen nicht auf Oral-B-Schall­zahnbürsten.

Der Einstieg in den Test-Artikel

„Karies ist schmerzhaft. Aber „nichts tut so weh wie der Griff ins Portmonee“. So reimte vor einiger Zeit die deutsche Country-Band Truck Stop. Kunden, denen Mund­hygiene wichtig ist, dürften dem zustimmen. Wechselköpfe für Elektrozahnbürsten zum Beispiel gehen ins Geld. Ein Zwei-Personen-Haushalt mit einem Gerät des Markt­führers Braun Oral-B gibt pro Jahr 23 bis 36 Euro für Original-Bürs­tenköpfe aus, wenn beide Nutzer die Aufsätze wie üblicher­weise empfohlen nach je drei Monaten auswechseln. Damit kosten die Ersatz­köpfe mehr als die Anschaffung der besten Elektrozahnbürste aus unseren Zahnbürsten-Tests.

Güns­tiger wird der Austausch mit Nach­bauten von Fremdanbietern. Wir haben fünf Produkte im Laden und zwei im Internet gekauft. Alle waren als Ersatz für bestimmte Oral-B-Produkte ausgewiesen. Das Ergebnis: Im Vergleich zum Original Braun Oral-B Precision Clean Bürs­tenkopf konnten einige Nach­ahmer punkten. Die getesteten Kopien der Onlinehändler sind zwar nicht zu empfehlen. Drogerien und Supermärkte bieten aber gute Nach­bauten an, mit denen sich die Kosten auf nicht mal 15 Euro pro Jahr drücken lassen. (...)“

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