Ideen gefragt. Bürger planen Radwegenetze nun selbst.

Wie sieht das optimale Radwegenetz in einer Stadt aus? Es ist sicher, lädt zum Radfahren ein und verbindet alle wichtigen Plätze. Weil die Menschen vor Ort ihre eigenen Wege und Radelbedürf­nisse am besten kennen, ruft der Allgemeine Deutsche Fahr­rad-Club (ADFC) Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Radwege selbst zu planen.

ADFC unterstützt „Mapathons“

In sogenannten „Mapathons“ – einem Kunst­wort aus Marathon und dem eng­lischen „map“ für Karte – sollen sich Interes­sierte einer Gemeinde für ein paar Stunden oder Tage zum intensiven Austausch digital treffen, um das ideale Radverkehrs­netz für ihren Ort zu entwickeln und grafisch darzustellen. Der ADFC unterstützt solche Gruppen mit einem Leitfaden. Er enthält Informationen zur Vorbereitung und zum weiteren Vorgehen, nennt Qualitäts­kriterien für Fahr­radwege und bietet Computer­programme, die beim Planen und Visualisieren helfen. Ein kostenloses Hand­buch gibt Tipps für die anschließende politische Arbeit, das Radwegevor­haben umzu­setzen. Ab Februar vermittelt die Presse­stelle des ADFC den Kontakt zu bereits arbeitenden Mapathon-Gruppen.

Tipp: Mehr zum Thema Radwege und Radwandern in unserem großen Fahrrad-Special.

Dieser Artikel ist hilfreich. 6 Nutzer finden das hilfreich.