Tipps

Manuell aussteuern. Bei auto­matischer Aussteuerung werden Aufnahmen mit großer Dynamik, also stark wechselnder Laut­stärke, verfälscht. Abhilfe schafft manuelles Aussteuern, das Sie über Tipp­tasten oder Drehrädchen regeln können.

Aussteuerung kontrollieren. Eine Aufnahme wird umso besser, je genauer sie ausgesteuert ist. Das heißt, die Aufnahme sollte weder zu laut noch zu leise sein. Kontrollieren können Sie die Aussteuerung über Pegel­anzeigen. Wird zu gering ausgesteuert, hört man auf der Aufnahme Rauschen. Wird zu hoch ausgesteuert, klingt die Aufnahme verzerrt.

Qualitäts­stufe einstellen. Wie gut eine Aufnahme wird, ist auch davon abhängig, auf welcher Qualitäts­stufe Sie aufnehmen: mit 16 oder 24 Bit, mit 44,1, 48 oder 96 Kilohertz (kHz). Ein guter Anhalts­punkt ist der Stan­dard bei Audio-CDs. Er liegt bei 16 Bit und 44,1 kHz. Wer diese Einstellung wählt, schafft gute Voraus­setzungen für ordentlichen Klang.

Audioformat wählen. Es ist empfehlens­wert, Audiodateien unkomprimiert im Wave-Format aufzunehmen. Dann stehen beim nach­träglichen Bearbeiten am Computer die meisten Möglich­keiten offen.

Aufnahme kontrollieren. Anfänger werden schnell merken, dass auf manchen Aufnahmen Geräusche hörbar sind, die sie beim Aufnehmen nicht wahr­genommen haben. Im Gegen­satz zum Menschen „hören“ Mikrofone objektiv und nehmen alle Geräusche auf. Um solchen unlieb­samen Über­raschungen vorzubeugen, ist es hilf­reich, die Aufnahmen durch Mithören über Kopf­hörer zu kontrollieren.

Wind­schutz bei Außen­aufnahmen. Aufgrund der Empfindlich­keit der Mikrofone verursachen oft schon kleine Wind­stöße Stör­geräusche. Abhilfe schaffen kann ein Schaum­stoff- oder Fell­schutz, der über die Mikrofone gestülpt wird.

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