Husten, Schnupfen, Halsweh – kaum jemand kommt im Winter um diese Leiden herum, und oft treten sie gebündelt auf. Dann können verschiedene Krankheiten dahinterstecken. Eine Erkältung – medizi­nisch: grippaler Infekt – kann durch viele verschiedene Viren verursacht werden und ist meist nicht bedrohlich. Es helfen Maßnahmen wie viel trinken und inhalieren sowie einige rezept­freie Arznei­mittel: Geeignet sind unter anderem Präparate mit Xylometazolin oder Oxymetazolin (bei verstopfter Nase) und Parazetamol oder Ibuprofen (bei Fieber und Glieder­schmerzen). Eine echte Grippe hat dagegen spezielle Erreger, die Influenzaviren. Sie beginnt in der Regel schlag­artig, verläuft schwerer und dauert länger als eine Erkältung (etwa zwei Wochen) und hat weitere Anzeichen: hohes Fieber, heftige Kopf- und Glieder­schmerzen, starkes Erschöpfungs­gefühl. Eine Grippe kann Komplikationen verursachen. Daher gehören Betroffene zum Arzt. Bestimmte Risiko­gruppen – Über-60-Jährige, chro­nisch Kranke, Schwangere – sollten sich alljähr­lich durch eine Impfung schützen.

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