Asthma Bei Pollen­flug und Gewitter droht Asthma

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Asthma - Bei Pollen­flug und Gewitter droht Asthma
Da zieht was auf. Pollen­allergiker sollten ins Haus gehen. © Getty Images

Wenn es in der Pollen­saison blitzt, regnet und stürmt, kann sich nicht nur Heuschnupfen verstärken. Bei manchem Starkgewitter steigt auch die Zahl der Asth­maanfälle – selbst bei Pollen­allergikern, die zuvor nie Asthma hatten.

Vereinzelt Todes­fälle

Besonders schwerwiegend war ein Gewitter in Australien im Jahr 2016: Mehrere Tausend Personen mit Asthma kamen darauf­hin in die Notaufnahmen, es kam sogar zu Todes­fällen. Auch in Deutsch­land treten gehäufte Asth­maanfälle bei Gewittern auf.

Stark­wind führt zu hoher Pollen­konzentration

Da sie wie Allergien durch den Klimawandel voraus­sicht­lich zunehmen werden, unter­suchen Forscher das Phänomen. Unter anderem durch Stark­wind steigt die Konzentration an Pollen in der Luft. Sie setzen All­ergen­partikel frei, die tief in die Bronchien eindringen und die Anfälle auslösen können.

Tipp: Allergiker sollten sich bei Gewitter nicht draußen aufhalten oder durch ein Tuch durch die Nase einatmen und über den Mund ohne Tuch ausatmen.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 27.05.2021 um 08:59 Uhr
Schützen Masken auch vor Pollen

@Bukacio: OP- und FFP2-Masken wie auch selbstgenähte Masken schützen vor Pollen wenn Mund und Nase gut abgedeckt werden. Die Maske fungiert als mechanische Barriere, an der die Allergene haften bleiben. Daher ist es wahrscheinlich, dass nasalen und möglicherweise auch bronchialen Beschwerden gelindert werden. Beachten Sie, dass Pollen auch über den Augenkontakt allergische Reaktionen auslösen können. (bp)

RZM am 27.05.2021 um 08:41 Uhr
Pollenflug bei Gewitter

Hilft auch eine OP-Maske oder FFP2- Maske?