Europas größte private Krankenversicherung, die DKV in Köln, ist dazu übergegangen, Arztrechnungen zu überprüfen. Sie will »Gebührenakrobatik« und korrektes Abrechnungsverhalten aufspüren. Bisheriges Ergebnis: Bei den prüfbaren Fällen kann die Abrechnungssumme aus Sicht der Krankenversicherung um 15 bis 25 Prozent geringer sein.

Das Ergebnis bezieht sich vor allem auf Krankenhausbehandlungen, Wahlleistungen, Zuschläge für die Unterkunft, Physiotherapie und Zahnbehandlungen.

In den letzten zehn Jahren waren private Krankenversicherungen mit plus 72 Prozent viel stärker von der Zunahme der Leistungsausgaben pro Kopf betroffen als die gesetzliche Krankenversicherung (plus 44 Prozent). Möglichkeiten des Einsparens verspricht man sich unter anderem von ärztlichen Netzwerken und verbindlichen Leitlinien für die Behandlung.

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