Patienten sollten kritisch prüfen, wenn Ärzte Therapie- oder Diagnosevorschläge machen, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt werden. So empfehlen Ärzte bei Vorsorgeuntersu­chungen, zum Beispiel bei der Krebsvorsorge, für Frauen häufig zusätzliche Mammographie- und Ultraschalluntersuchungen. Dadurch entstehen für die Patientin Kosten von 100 bis 150 Euro, die sie selbst tragen muss.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg macht darauf aufmerksam, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für diese zusätzlichen Untersuchungen bezahlen, wenn sie medizinisch notwendig sind. Liegt also ein auffälliger Tastbefund vor, sind die notwendigen wei­teren Diagnosen Kassenleistung.

Eine ähnliche Situation bestehe beim Verdacht auf Hautkrebs. Auch bei Zahnärzten sei die Tendenz zu Sonderleistungen zu beobachten.

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