Tipps

Auswahl: Bevor Sie Arzt­bewertungen anschauen oder abgeben, machen Sie sich ein möglichst genaues Bild von der Zuver­lässig­keit des Portals. Dabei hilft folgende Check­liste.

Das sollte ein Arzt­bewertungs­portal bieten:

  • Angaben zu Betreibern, Daten­schutz und Finanzierung
  • Eine Arzt­suche nach mehreren Kriterien (Fach­gebiet, Ort, Name)
  • Sortier­bare Treffer­listen
  • Einen differenzierten Fragebogen mit Fragen, die Nutzer beur­teilen können
  • Keine persönlichen Fragen mit Pflicht zur Beant­wortung
  • Bewertungen nur mit Registrierung
  • Über­prüfung der Bewertungs­texte
  • Eine Kontakt­adresse zum Melden von Miss­brauchs­fällen
  • Erkenn­bare Ärztewerbung
  • Verständliche Erläuterungen zur Bewertungs­methode und -darstellung
  • Angaben zu Menge, Herkunft, Aktualität der Arzt­daten und -bewertungen

Große Zahl: Wie bei jedem anderen Bewertungs­portal auch, macht die Bewertung eines Arztes nur dann wirk­lich Sinn, wenn möglichst viele Patientenbe­wertungen in die Benotung eingehen.

Vergleich: Schauen Sie sich Bewertungen von mehreren Portalen an, betrachten Sie Einzel­bewertungen im Detail. Grenzen Sie ein, was Sie besonders wichtig finden: etwa Nähe, Warte­zeit, Arzt-Patienten-Verhältnis oder Spezialisierungen. Und denken Sie daran: Arzt­bewertungen können helfen, einen für Sie passenden Arzt zu finden – nicht aber den fachlich besten.

Arzt­besuch: Wenn Sie zu einer neuen Praxis gehen, zählt vor allem Ihr persönlicher Eindruck. Gibt der Arzt Ihnen ausführ­liche und verständliche Informationen? Bezieht er Sie in Entscheidungen ein? Behandelt das Praxis­personal Sie freundlich und respektvoll? Wird der Schutz Ihrer Intim­sphäre und Ihrer persönlichen Daten gewährt? Scheint das Team sich um die Qualität Ihrer Behand­lung zu bemühen? Solche Fragen können helfen, eine gute und für Sie passende Praxis zu erkennen.

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