Ärztlich verordnete Medikamente: Konsequent bleiben

  • Antibiotika: Über den gesamten empfohlenen Zeitraum einnehmen, nicht früher absetzen und nicht auf ein anderes als das verschriebene Mittel ausweichen. Durchfall oder Bauchschmerzen nach der ersten Dosis vergehen meist bei weiterer Einnahme. Auch eine Hautreaktion ist nicht immer gleich eine Allergie. Bei länger andauernden oder starken Nebenwirkungen den Arzt einschalten.
  • Asthmamittel (Sprays/Pulverinhalatoren): Moderne Kortisonpräparate zur Inhalation bei Asthma haben bei richtiger Anwendung entgegen Vorurteilen nicht die typischen, vielfach gefürchteten Kortison-Nebenwirkungen. Voraussetzung ist allerdings die richtige Anwendung. Richtig inhaliertes Kortison gelangt nur in die Bronchien, nicht ins Blut. Ein Hefepilzbefall im Mund ist durch eine Inhalationshilfe zu verhindern.
    Beta-Sympathomimetika erweitern die Bronchien: Kurz wirksame Wirkstoffe (wie Fenoterol oder Salbutamol) eignen sich für den Notfall, lang wirksame Wirkstoffe (wie Salmeterol) werden zur Dauerbehandlung eingesetzt.

Hinweis: Unbedingt immer die Dosierung beachten (maximale Hubzahl). Bei Überdosierung ist eine Überlastung des Herzens möglich.

Antiallergische Wirkstoffe wie Cromoglyzinsäure oder Nedocromil schützen die Schleimhäute. Vorteilhaft ist ihre gute Verträglichkeit. Eine konsequente Anwendung ist – wie beim Kortison – Voraussetzung für eine gute Wirksamkeit.

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