Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat die kassenärztlichen Vereinigungen davor gewarnt, Ärzte über nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel falsch zu informieren. „Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel können in einer Übergangszeit bis 31. März 2004 noch von den Ärzten verordnet werden. Ab 1. April wird es eine Liste geben, in welchen Fällen nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel weiter von den Ärzten verordnet und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden können“, so BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp. Kassenärztliche Vereinigungen ignorierten die Übergangsregelung der Gesundheitsreform. Ärzte können in medizinisch gebotenen Fällen weiterhin rezeptfreie Medikamente verordnen.

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