Arzneimittel-Negativliste Meldung

Ein Novum: Rund 2 000 Arzneimittel von A bis Z, die für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr verordnet und von den Kassen nicht mehr bezahlt werden dürfen, wurden jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht. Zum ersten Mal werden konkret Präparatenamen genannt. Bisher gab es nur ein Wirkstoff- und Zubereitungsverzeichnis.

Die vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen erstellte „Negativliste“ soll Vertragsärzten „eine verbindliche Orientierung“ geben. Die Übersicht enthält Medikamente, die als „unwirtschaftlich“ gelten – Präparate, die für die Therapieziele oder zur Minderung von Risiken nicht notwendige Bestandteile enthalten und mit anderen Wirkstoffen kombiniert sind: Kombinationen von Vitaminen, Schmerz- oder Rheumamitteln oder von Schleimlösern mit Hustenstillern, Mittel, deren Vielzahl an Wirkstoffen nicht sicher beurteilt werden kann oder deren Nutzen nicht nachgewiesen ist.

Die Arzneimittel-Negativliste steht nicht mehr zum Download zur Verfügung.

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