Bauchweh, Halsweh, Ohren­schmerzen: Kindliche Nöte äußern sich oft als Bauchweh

Bauch­schmerzen. Sie begleiten nicht nur Magen-Darm-Leiden Tabellen: Durchfall, Übelkeit; Verstopfung; Blähungen. Kinder können andere Schmerzen und seelische Nöte noch nicht so gut zuordnen und nehmen sie oft als Bauchweh wahr. Unabhängig von der Ursache tut meist Wärme gut, etwa durch ein nicht zu heißes Kirschkernkissen. Wenn Schmerzen sich unter Wärme verschlimmern oder bei hartem Bauch besteht Verdacht auf Blinddarm­entzündung – sofort zum Arzt.

Kratzhals. Hals­schmerz­tabletten sind laut unserer Bewertung höchs­tens mit Einschränkung geeignet – und dann frühestens ab 12 Jahren zugelassen. Lindern lässt sich das Leid mit zuckerfreien Hals­bonbons, weil sie den Speichelfluss anregen. Auch hilf­reich: viel trinken, etwa nicht zu heißen Tee. Bei geröteten, geschwollenen oder eitrigen Mandeln müssen Kinder zum Arzt.

Ohren­schmerzen. Bei Kindern ist die Verbindung zwischen Nase und Ohr noch kurz – im Zuge von Erkältungen dringen Krank­heits­erreger leicht ein. Bei Verdacht auf Mittel­ohr­entzündung, also starken Ohren­schmerzen, sollten Kinder zum Arzt. Eventuell sind Antibiotika nötig: etwa wenn Beschwerden länger als drei Tage anhalten, falls Flüssig­keit aus dem Ohr läuft oder bei Kindern unter sechs Monaten – beziehungs­weise unter zwei Jahren, wenn beide Ohren betroffen sind. Meist reichen aber Schmerz­mittel und Schnupfen­sprays oder -tropfen, Tabellen: Schnupfen und Fieber und Schmerz. Letztere nehmen Druck aus dem Gehörgang. Auch hilf­reich: warme Säck­chen auf dem Ohr.

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