Arznei­mittel Die 80 besten Medikamente für Kinder

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Arznei­mittel - Die 80 besten Medikamente für Kinder
Wenn Teddy Fieber hat, sind Streichel­einheiten genau das richtige Mittel. Steigt die Temperatur, hilft möglicher­weise ein geeignetes Medikament. © Getty Images

Gerade bei Kindern ist das richtige Medikament und die optimale Dosierung wichtig. Wir sagen, welche rezept­freien Arznei­mittel helfen und welche auch schaden können.

Inhalt

Die Wahl der richtigen Kinder­medikamente

Wenn Kinder krank werden und die Selbst­heilungs­kräfte nicht ausreichen, um wieder zu genesen – dann braucht die körper­eigene Regulation Unterstüt­zung. Husten und Schnupfen oder Fieber und Schmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen – das sind die häufigsten Beschwerden unter denen Kinder immer wieder leiden. Und natürlich kommt auch mal eine kleine Verletzung oder Schürfwunde hinzu. Es gibt hilf­reiche Kinder­medikamente, mit denen Eltern bei den Kleinen die Leiden lindern oder eine Erste Hilfe leisten können. Wir sagen, welche Medikamente sich für bestimmte Beschwerden am besten eignen und wie diese richtig angewendet werden.

Arznei­mittel-Test Kinder­medikamente: Sie haben die Wahl

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Kinder­medikamente oder Kinder­arzt?

Was wirkt verläss­lich? Und was nur bedingt? Verunsicherte Eltern, die ein Kinder­medikament erst­mals einsetzen wollen, sollten immer auch den Apotheker nach dessen Wirk­samkeit befragen. Tritt ein Symptom zum ersten Mal auf, können die Beschwerden nicht richtig zuge­ordnet werden oder sind die Schmerzen besonders stark, sollten sie am besten gleich einen Arzt aufsuchen.

Die Dosis macht‘s

Arznei­mittel - Die 80 besten Medikamente für Kinder
Neuer Ratgeber der Stiftung Warentest.
Medikamente für Kinder

Darauf ist bei Kinder­medikanten zu achten: Arznei­mittel, die rezept­frei erhältlich sind, sind nicht auto­matisch harmlos. Werden sie leicht­fertig verabreicht, kann das schwerwiegende Folgen haben. So kann bei Durch­fall der Wirk­stoff Loperamid (das bekann­teste Medikament ist Imodium) ins zentrale Nerven­system gelangen. Bei Übel­keit oder Erbrechen können Anti­histaminika wie Diphenhydramin oder Dimenhydrinat einen Krampf­anfall auslösen – hier sollte nur der Arzt verschreiben. Das Schmerz­mittel Paracetamol ist eines der häufigsten Ursachen akuter Arznei­mittel­vergiftungen – auch hier muss die Dosis streng beachtet werden. Schließ­lich sind nicht nur Über­dosierungen, sondern auch Unterdosierungen gefähr­lich. Die richtige Dosis ist daher ebenso wichtig, wie das richtige Medikament.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

k_hahnenfuß am 17.07.2020 um 20:21 Uhr
Selbstheilungskräfte unterstützen

Bei leichten und kurz andauernden Beschwerden wie einer verstopften Nase oder einer Prellung muss man, finde ich, nicht sofort zum Arzt. Mit natürlichen Mitteln wie Meerwassernasenspray oder Traumeel machen wir durchaus gute Erfahrungen. Bei hohem oder länger andauernden Fieber würde ich aber durchaus Rücksprache mit dem Arzt halten, bei unserer Kinderarztpraxis kann man im Zweifelsfall auch anrufen und das weitere Vorgehen abstimmen.

halsbandschnaepper am 09.06.2020 um 07:19 Uhr
RE: Harte Liste

Was meinen Sie mit "natürlichen" Mitteln? Pflanzliche Mittel? Diese sind nicht automatisch verträglicher. Oder gar Hokuspokus wie Homöopathika oder Anthroposophische Medizin? Die letzten beiden wird man hoffentlich nie auf einer Liste der Stiftung Warentest finden.

LUCKyFinger am 08.06.2020 um 12:01 Uhr
Das ist eine harte Liste

Ich bin normalerweise von den Beiträgen von test.de sehr angetan. Doch diese Liste nehme ich als überaus Fragwürdig war. Es gibt auch natürliche Mittel, mit denen Leiden von Heranwachsenden behandelt werden können. Ich halte eine vollständige Medikamentierung von kleinen Menschen für schlecht.

halsbandschnaepper am 05.06.2020 um 07:26 Uhr
@LumiaNutzer

Im Testteam sind Pharmakologen. Ich glaube kaum dass die ihre Tipps benötigen. Und der geneigte Leser hört besser auf die Experten als auf "Leserbrief-Experten".

LumiaNutzer am 28.05.2020 um 22:54 Uhr
Husten

Liebe Leser und liebes Test-Team,
gegen Husten wirkt kein Mittel wirkungsvoll! Finger weg von den Medikamenten. Wirklich sinnvoll ist eine gute Belüftung der Räume und ggf. ein Raumbefeuchter (destilliertes Wasser), gerne auch eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellen.
Selbst erfahrene Kinderärzte raten von Mittel gegen Husten ab. Im schlimmsten Fall gibt es diverse Notfallsprays oder Ibusaft gegen die Schmerzen im Hals.