Ein Lehrer, der dieses Jahr die Kosten für sein häusliches Arbeitszimmer nicht mehr absetzen kann, hat beim Finanzgericht Rheinland-Pfalz die erste Klage eingereicht (Az. 3 K 1132/07).

Vor 2007 konnten Arbeitnehmer wie er, die für ihre daheim erledigte Arbeit woanders keinen Arbeitsplatz hatten, noch bis zu 1 250 Euro absetzen. Das Gleiche galt für alle, die wie Richter und Professoren überwiegend zu Hause arbeiteten.

Seit Januar gibt es dagegen für Arbeitszimmer in Privatwohnungen beim Finanzamt nur noch Steuervorteile, wenn sie Mittelpunkt der gesamten beruflichen und betrieblichen Arbeit sind.

Tipp: Sammeln Sie für Ihre Ausgaben auch Belege, wenn das Finanzamt sie nicht mehr anerkennt. In der Steuererklärung geben Sie 2008 trotzdem alles an. Streicht das Finanzamt die Kosten, können Sie Einspruch einlegen und sich auf die Musterklagen berufen, die es bis dahin mit Sicherheit nicht nur beim Finanzgericht Rheinland-Pfalz gibt.

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