Arbeit­geber sind nicht verpflichtet, mit einer Schluss­formulierung im Arbeits­zeugnis dem Mitarbeiter zu danken, sein Ausscheiden zu bedauern oder ihm für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Das hat das Bundes­arbeits­gericht bestätigt (Az. 9 AZR 227/11). Wer geht, darf ein Zeugnis über seine Leistung und sein Verhalten verlangen. Die Schluss­formel kann ein Mitarbeiter aber nur streichen und nicht korrigieren lassen. Personalchefs können es als negativ bewerten, wenn die Schluss­formel fehlt.

Tipp: Wie ein gutes Arbeits­zeugnis aussieht, lesen Sie in Finanztest 05/2009, Seite 16. Den Artikel finden Sie kostenlos unter www.test.de/arbeitszeugnis-check.

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