Ein Arbeitnehmer, der vorsätzlich falsch „stempelt“, kann frist­los gekündigt werden – auch nach 26 Jahren Betriebs­zugehörig­keit. Der Vertrauens­bruch wiegt schwerer als die lange Betriebs­zugehörig­keit, so das Hessische Landes­arbeits­gericht (Az. 16 Sa 1299/13).

Ein 46-jähriger Arbeitnehmer meldete sich für Pausen am elektronischen Zeit­erfassungs­gerät nicht ab. Er wurde beob­achtet, wie er seinen Chip abschirmte, um die Zeit­erfassung zu verhindern. Er sorgte auf diese Weise dafür, dass 226 Minuten Pause als Arbeits­zeit zählten.

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