Für alle, die sich weiterbilden: Plus mit Lernen und Arbeiten

Arbeits­wege und Reise­kosten Special

Gut dran sind Arbeitnehmer, die außer­halb ihrer ersten Tätig­keits­stätte zeit­weise eine berufliche Fort­bildung an einem anderen Ort besuchen. Sie können Fahrt- und Über­nachtungs­kosten und Verpflegungs­pauschalen als Reise­kosten abrechnen.

Beispiel. Felix Müller ist zwei Tage zum Seminar nach Berlin gefahren. Er hat 200 Euro für die Fahrt und 200 Euro fürs Hotel bezahlt. Mit Verpflegungs­pauschale setzt er 424 Euro ab. Das bringt ihm bei 30 Prozent Grenz­steu­ersatz inklusive Soli 134 Euro Ersparnis.

Achtung. Schlechter dran sind Arbeitnehmer, die nicht nur vorüber­gehend lernen, sondern Voll­zeit studieren oder eine Voll­zeit­bildung absol­vieren. Ihre Bildungs­stätte zählt jetzt als erste Tätig­keits­stätte. Es gibt nur 30 Cent je Kilo­meter des einfachen Wegs dorthin.

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