Seit Ende März können Arbeitslose auf Kosten des Arbeitsamtes einen privaten Arbeitsvermittler einschalten. Wer nach drei Monaten Arbeitslosigkeit noch keine Stelle hat, bekommt einen Vermittlungsgutschein in Höhe von 1 500 Euro. Damit kann er einen privaten Vermittler bezahlen, wenn der ihm zu einem Arbeitsvertrag verholfen hat. Vorschüsse darf der Vermittler nicht verlangen oder entgegennehmen. Der Wert des Gutscheins hängt von der Dauer der Arbeitslosigkeit ab: Nach sechs bis neun Monaten ohne Job bekommt man einen 2 000-Euro-Bon, nach neun Monaten den Höchstbetrag von 2 500 Euro.

Die Vermittelten selbst müssen nichts dazuzahlen. Anders sieht das innerhalb der ersten drei arbeitslosen Monate aus. Wer sich da an einen Vermittler wendet, muss die vereinbarte Summe selbst finanzieren: maximal aber 1 500 Euro. Wer keinen Gutschein des Arbeitsamtes hat, zahlt höchstens 2 500 Euro.

Tipp: Den Gutschein müssen Sie nicht persönlich beim Amt abholen, sondern können ihn bequemer telefonisch, per Fax, Brief oder E-Mail anfordern.

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