Arbeits­unfall Bei Probearbeit versichert

0
Arbeits­unfall - Bei Probearbeit versichert

Verletzt sich ein Mitarbeiter im unbe­zahlten Probearbeits­verhältnis, gilt dies als Arbeits­unfall und die gesetzliche Unfall­versicherung muss zahlen. Das hat das Bundes­sozialge­richt entschieden (Az. B 2 U 15/12 R).

Geklagt hatte ein Mann, der bei einem privaten Post­dienst­leister unbe­zahlt zur Probe mit dem Rad Post verteilte. Dabei sprang ihn ein Hund an und er brach sich das Schien­bein. Die Berufs­genossenschaft wollte nicht zahlen. Der Kläger habe aus „eigen­wirt­schaftlicher Motivation“ gehandelt, um eine Festan­stellung zu bekommen. Die Richter gaben dem Verunglückten recht. Spätestens als er in Uniform allein Post austrug, sei er in den Betrieb einge­gliedert gewesen.

0

Mehr zum Thema

  • Arbeits­unfall In diesen Fällen zahlt die Berufs­genossenschaft

    - Nach einem Arbeits- oder Wegeunfall trägt die gesetzliche Unfall­versicherung die Kosten von Behand­lung, Reha oder Unfall­rente. Der Schutz im Home­office ist jetzt...

  • Bei der Arbeit infiziert Wann gilt Corona als Berufs­krankheit?

    - Stecken sich Angestellte im Beruf mit dem Coronavirus an, kann das als Berufs­krankheit oder Arbeits­unfall gelten. Doch je nach Tätig­keit sind die Hürden hoch.

  • Klage gegen Krankenkasse Echthaar­perücke statt Kunst­haar

    - Gesetzliche Krankenkassen müssen oft für eine Perücke zahlen, wenn Versicherte krank­heits­bedingt die Haare verlieren. Ob Anspruch auf eine Echthaar­perücke besteht,...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.