Tipps

  • Beratung. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie wegen einer längeren Krankheit Ärger mit dem Chef haben oder Ihnen gar die Kündigung Ihres Arbeitsplatzes droht. Gehen Sie zu einem Fachanwalt für Arbeits- oder Sozialrecht. Adressen nennt der Deutsche Anwaltverein, Telefon 0 180 5 / 18 18 05, 12 Cent pro  Minute).
  • Verschwiegenheit. Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber auf keinen Fall Einzelheiten Ihrer Krankheit oder die Diagnose mit. Das kann Ihre Chancen in einem späteren Kündigungsschutzprozess erheblich verschlechtern.
  • Krankengeld. Sind Sie arbeitsunfähig, bekommen Sie noch sechs Wochen lang Gehalt (Entgeltfortzahlung). Im Anschluss erhalten Sie bis zu 78 Wochen lang Krankengeld von Ihrer Krankenkasse.
  • Arbeitslosigkeit. Das Krankengeld bemisst sich an Ihrem letzten Gehalt. Das bedeutet: Wenn Sie arbeitsunfähig aus Ihrem Job scheiden und weiterhin arbeitsunfähig bleiben, erhalten Sie mehr Krankengeld. Wenn Sie erst arbeitslos und dann krank werden, bemisst sich das Krankengeld an der Höhe des Arbeitslosengeldes und ist somit geringer. Wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie für Ihre Arbeitsunfähigkeit lückenlos Attetste haben, auch wenn sie bereits arbeitslos sind. Wenn Sie zwischenzeitlich keinen Nachweis für Ihre Arbeitsunfähigkeit haben, bekommen sie erst Arbeitslosengeld und anschließend geringeres Krankengeld.

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