Unser Rat

Beratung. Wenn Sie wegen einer längeren Krankheit Ärger mit dem Chef haben oder Ihnen gar die Kündigung Ihres Arbeitsplatzes droht, gehen Sie zu einem Fachanwalt für Arbeits- oder Sozialrecht. Adressen nennt der Deutsche Anwaltverein, Telefon 0 180 5 / 18 18 05, 12 Cent / Minute).

Verschwiegenheit. Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber keinesfalls Einzelheiten Ihrer Krankheit oder die Diagnose mit. Denn das kann Ihre Chancen in einem späteren Kündigungsschutzprozess erheblich verschlechtern.

Krankengeld. Sind Sie arbeitsunfähig, bekommen Sie im Anschluss an die Entgeltfortzahlung bis zu 78 Wochen lang ein Krankengeld von Ihrer Krankenkasse. Wenn Sie arbeitsunfähig aus Ihrem Job ausscheiden und die Arbeitsunfähigkeit auch während der Arbeitslosigkeit ohne Unterbrechung andauert, dann ist das Krankengeld höher, als wenn Sie gesund aus dem Job ausscheiden und erst einmal Arbeitslosengeld bekommen. Denn das Krankengeld bemisst sich dann an Ihrem letzten Gehalt. Sonst würde es sich lediglich an der Höhe des Arbeitslosengeldes bemessen und wäre somit geringer.

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