Ein Chef darf seinem Arbeitnehmer nicht wegen Konkurrenz­tätig­keit frist­los kündigen, weil dieser sich im Online-Karrieren­etzwerk Xing fälsch­licher­weise als „Freiberufler“ bezeichnet. Im verhandelten Fall habe der Mitarbeiter einer Steuerberaterkanzlei eine Konkurrenz­tätig­keit lediglich vorbereitet, so das Landes­arbeits­gericht Köln (Az. 12 Sa 745/16). Der Arbeitnehmer habe nicht weiter aktiv für seine freiberufliche Arbeit geworben oder nach freiberuflichen Mandaten gesucht.

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