Arbeitgeber dürfen Angestellte nicht sofort rausschmeißen, wenn diese gelegentlich privat im Internet surfen. Das hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz im Fall einer Mitarbeiterin entschieden, die trotz Verbots etwa eine Stunde im Monat privat gesurft hat (Az. 4 Sa 958/05).

Möglich ist die Kündigung allerdings, wenn der Mitarbeiter viele Daten herunterlädt, die Sicherheit des Firmennetzwerks gefährdet oder er sich am Arbeitsplatz verbotene oder pornografische Inhalte ansieht.

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