Entsteht am Arbeitsplatz ein Schaden, müssen Angestellte oft nicht dafür aufkommen. Aus dem Lager eines Handyshops wurden zwölf Handys gestohlen, während der Mitarbeiter ein Verkaufsgespräch führte. Der Arbeitgeber stellte dem Angestellten 6 000 Euro Schaden in Rechnung. Das darf er nicht, entschied das Arbeitsgericht Oberhausen. Dem Mitarbeiter sei allenfalls „leichteste Fahrlässigkeit“ anzulasten. Er müsse deshalb nicht für den Schaden haften (Az. 2 Ca 1013/11).

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