Langzeitarbeitslose mit Eigenheim bekommen von der Arbeitsagentur statt der Miete die Kosten, die mit einem Eigenheim verbunden sind. Dazu gehören zum Beispiel die Heizkosten, die Grundsteuer, der Beitrag für die Wohngebäudeversicherung und Nebenkosten wie die Müllabfuhr. Wer noch den ­Kredit abzahlt, bekommt den Zinsanteil der Monatsrate erstattet, aber nicht die Tilgung.

Das Geld für eine Unterkunft fließt nicht in unbegrenzter Höhe. Es gelten die Regeln, die bisher für Sozialhilfeempfänger gültig sind, sagt die Bundesregierung. Danach kommt es auf das örtliche Mietniveau an.

Ein Münchner erhält wegen des allgemein höheren Mietniveaus mehr Geld als ein Brandenburger auf dem Land. In München (höchste Mietstufe) übernehmen die Behörden derzeit für einen Vier-Personen-Haushalt maximal 630 Euro im Monat.

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