Ältere Arbeitslose, die künftig nur noch Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben, sollten nicht unüberlegt auf einen Antrag verzichten und stattdessen Altersrente beantragen.

Arbeitslose, die mindestens 60 Jahre alt sind, können zwar vorzeitig in Rente gehen. Doch wer vor dem regulären Alter von 65 Jahren in den Ruhestand wechselt, muss Rentenabschläge in Kauf nehmen: 0,3 Prozent für jeden Monat, den er früher geht. Bei fünf Jahren sind dies 18 Prozent Abschlag.

Beantragt ein Arbeitsloser dagegen Arbeitslosengeld II, erwirbt er damit weiter Rentenansprüche. Pro Jahr bekommt er 0,163 Entgeltpunkte gutgeschrieben. Dafür ­bekommt er in den alten Bundesländern derzeit 4,26 Euro mehr ­Monatsrente.

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