So sind wir vorgegangen

Wir haben untersucht, was die für das Arbeitslosengeld II zuständigen Ämter (Arbeitsgemeinschaften und Behörden in den Optionskommunen) den Menschen anbieten, die ALG II ­erhalten oder beantragt haben. Untersuchungszeitraum war Juni bis September 2005.

Befragung der Antragsteller

Im Internet konnten Antragsteller ihre Erfahrungen in einen umfangreichen standardisierten ­Fragebogen eingeben. Die Fragen bezogen sich auf die Qualität der Beratung und der Bearbeitung von Anträgen, die Verständlichkeit und Korrektheit der Bescheide, das Widerspruchs- und Klageverfahren, die Geldleistungen, die Entscheidungen zur Angemessenheit der Wohnung sowie auf Eingliederungsmaßnahmen und Arbeitsvermittlung.

Insgesamt haben wir nach Bereinigung des Datensatzes 4 400 Fragebogen ausgewertet. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ.

Befragung der Ämter

Zusätzlich schrieben wir die Arbeitsgemeinschaft in der bevölkerungsreichsten Stadt eines ­Bundeslandes sowie alleinzuständige Ämter ­(Optionsmodell) in kreisfreien Städten über 100 000 Einwohner an. Wir haben sie gebeten, einen teilstandardisierten Fragebogen auszufüllen.

Wir fragten nach Arbeitsmarkt- und Organisationsdaten sowie behördlichen Entscheidungen zu vorgegebenen abstrakten Rechtsfällen. Die Ergebnisse hat ein Rechtsgutachter überprüft.

8 Ämter antworteten, 13 Behörden verweigerten sich.

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