Arbeitnehmer Meldung

In Deutsch­land sind zwei Drittel der Angestellten der Ansicht, dass sie im Büro das Recht haben sollten, privat ins Internet zu gehen. Etwa jeder sechste Mitarbeiter würde sogar eine Stelle ablehnen, wenn es ihm dort verboten wäre, soziale Netz­werke wie Facebook privat zu nutzen oder private E-Mails zu schreiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Clears­wift, ein welt­weit tätiger Anbieter von Sicher­heits­software, in Auftrag gegeben hat. In den Ländern Deutsch­land, England, USA und Australien wurden jeweils 150 Manager und 250 leitende Angestellte zur Internetnut­zung am Arbeits­platz befragt.

Laut der Studie dulden oder erlauben es zwar zwei Drittel der befragten Unternehmen, wenn ihre Mitarbeiter Seiten wie Facebook nutzen. Aber einige verbieten das auch, weil sie befürchten, dass die Mitarbeiter dann unpro­duktiv sind oder schädliche Programme auf die Büro­rechner laden.

Tipp: Halten Sie sich daran, wenn Ihr Arbeit­geber die private Nutzung des Internets im Büro ausdrück­lich verbietet. Sonst können Sie abge­mahnt werden oder fliegen im Extremfall sofort raus. Wenn die Nutzung erlaubt oder zumindest nicht verboten ist, sollten Sie dennoch nur in Ihren Pausen surfen, keine großen Daten­mengen herunter­laden und auf keinen Fall zwiespältige Angebote wie Porno­seiten aufrufen.

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