Apple-Notebooks Meldung

Akkus von Apple-Notebooks können sich überhitzen und möglicherweise einen Brand auslösen. Apple tauscht die defekten Lithium-Ionen-Batterien kostenlos aus. Betroffen sind insgesamt 128 000 iBooks und PowerBooks mit G4-Prozessor und 12-Zoll- und 15-Zoll-Display, die Apple weltweit von Oktober 2004 bis Mai 2005 verkauft hat. Bisher haben sich sechs Kunden bei Apple gemeldet, deren Notebook-Akku defekt war.

Nur bestimmte Modelle

Apple-Notebooks Meldung

Die betroffenen Batterien haben folgende Modellnummern: A1061, A1078 und A1079. Die Seriennummern beginnen mit HQ441 bis HQ507 und 3X446 bis 3X510. Die Modell- und die Seriennummer finden Kunden auf dem Etikett an der Unterseite der Batterie. Dazu müssen sie die Batterie aus dem Computer herausnehmen. Die Seriennummer ist in schwarzer oder dunkelgrauer Schrift unterhalb des Strichcodes aufgedruckt.

Akku rausnehmen...

Apple-Notebooks Meldung

Apple empfiehlt seinen Kunden, das Notebook sofort aus- beziehungsweise nicht mehr einzuschalten. Dann sollte die Batterie entfernt und das Notebook nur noch per Netzteil betrieben werden. Wer das Notebook dennoch mit Akku laufen lässt, sollte es nicht unbeaufsichtigt lassen und überprüfen, ob es sich überhitzt. Achtung: Die Akkus wurden auch seperat verkauft. Das bedeutet: Auch Kunden, die sich nachträglich einen Akku gekauft haben, können betroffen sein.

... und umtauschen

Apple-Notebooks Meldung

Kunden der angegebenen Notebook-Serie können sich von Apple kostenlos einen neuen Akku zuschicken lassen. Das funktioniert unter anderem online: Kunden füllen ein Formular aus, indem sie die Seriennummer des Computers und der Batterie angeben. Apple überprüft daraufhin, ob der Akku von der Rückrufaktion betroffen ist und schickt gegebenenfalls einen neuen zu. In dem Päckchen wird auch ein frankiertes Versandetikett liegen, mit dem Kunden ihren alten Akku an Apple kostenlos zurückschicken können.

Dieser Artikel ist hilfreich. 53 Nutzer finden das hilfreich.