Gut vorbereitet reisen. Anlauf­stellen für ­junge Leute nennt die „App ins ­EU-Ausland“.

Wer sich zum Studieren, für Praktika oder ein „Work-and-Travel“-Jahr länger im Ausland aufhalten will, sollte gut vorbereitet sein. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutsch­land hat deswegen seine „App ins EU-Ausland“ für Jugend­liche um Lang­zeit­auf­enthalte erweitert. Die App ist kostenlos und speziell auf junge Leute zuge­schnitten. Unser Schnell­test zeigt: Junge Leute können sich mit ihr einen guten Über­blick über das angesteuerte Reiseziel verschaffen.

Gute Vorbereitung beim Reisen ist wichtig

Die „App ins EU-Ausland“ bietet Auskünfte und Ansprech­partner zu vielen wichtigen Reise­themen. Darunter fallen Unterkunft, Trans­port, Finanzen, Jobsuche, Gesundheit und Versicherungen. Junge Leute erfahren zum Beispiel, was sie bei Notfällen oder bei Problemen am Flughafen tun müssen, wie sie ein Bank­konto ­eröffnen und welche speziellen Regeln in dem jeweiligen Land gelten. Informationen gibt es allerdings nur für die 15 meist besuchten Länder der Europäischen Union (EU). In der Kategorie „Kurioses“ erfahren Benutzer etwa, dass die Spanier Aprilscherze am 28. Dezember ­machen und dass der Unterschied zwischen Schwedens nied­rigster und höchster Temperatur bei 91 Grad Celsius liegt.

Eine Check­liste hilft, an alles zu denken

Über die App können Benutzer auch eine Check­liste einsehen, die ihnen dabei helfen soll, bei der Vorbereitung an alle wichtigen Dinge zu denken. Diese können sie auch durch eigene Punkte ergänzen. Dabei erfahren Jugend­liche etwa, ob sie für das angesteuerte Land spezielle Adapter benötigen. Die meisten Informationen gelten aber für alle EU-Länder und sind nicht spezi­fisch auf ein Land ausgerichtet – beispiels­weise, dass sich die Europäische Kranken­versicherungs­karte (EHIC) auf der Rück­seite der Versicherungs­karte befindet.

Fazit: App bietet gute Allgemeininfos, erspart aber nicht die Recherche

Auch wenn die App sehr nützlich erscheint und wert­volle Informationen zu den 15 beliebtesten Reiseländern der EU bietet, gibt sie nur allgemeine Informationen. Wer länger im Ausland unterwegs ist, kommt nicht um eine individuelle Recherche herum.

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