Tipps

Was Apfelsäfte für Sie bereithalten

  • Hundertprozentig. Achten Sie beim Kauf auf die Bezeichnung „Apfelsaft“. Dieser Saft enthält den höchsten Fruchtanteil, nämlich 100 Prozent, und ist frei von Fremdaromen und zugesetzten Süßungsmitteln. Apfelfruchtsaftgetränke dagegen enthalten nur 30 oder 50 Prozent Apfelsaft, dafür aber Wasser und Zucker.
  • Streuobstwiesen. „Apfelsaft aus Streuobstanbau“ steht auf manchen Etiketten. Die Äpfel kommen dann von sogenannten traditionell bewirtschafteten Streuobstwiesen. Anders als auf Plantagen wachsen hier hochstämmige Bäume unterschiedlichen Alters, verschiedene Baumarten und Obstsorten. Synthetische Pestizide oder Düngemittel sind tabu.
  • Polyphenole. In Apfelsäften stecken sogenannte Polyphenole. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die für den Menschen sehr gesund sein sollen: Die Zellen altern langsamer. Krebs- und Herzinfarktrisiko können sinken. Naturtrübe Apfelsäfte enthalten doppelt so viele Polyphenole wie klare.
  • Kein Durstlöscher. Apfelsaft ist zwar nicht ungesund, jedoch als Durstlöscher ungeeignet. Denn er liefert reichlich Energie: In einem Liter stecken etwa 100 Gramm fruchteigener Zucker und bis zu 550 Kilokalorien. Das macht pro Glas (200 ml) circa 100 Kilokalorien. Eine selbst gemixte Apfelschorle – je zur Hälfte Mineralwasser und Apfelsaft – ist nicht so kalorienreich. Als Erfrischungsgetränk für Kinder, die viel trinken, bei großer Hitze und bei schweißtreibendem Sport sollten Sie den Apfelsaftanteil noch weiter reduzieren.
  • Fertigschorle. Fertige Apfelschorle aus dem Handel ist nicht immer zu empfehlen. In vielen Fertigschorlen stecken fremde Aromastoffe und sogar Konservierungsmittel (Test Apfelschorlen 05/2001).
  • Allergien. Wenn Sie allergisch auf Äpfel reagieren, sollten Sie auf alte Sorten wie Boskoop oder Gravensteiner zurückgreifen.
  • Ernte. Im September ist Apfelsafterntezeit. Selbstgeerntete Äpfel können Sie zur Mosterei bringen. Sortieren Sie vorher die angefaulten aus.

Richtig trinken

  • Viel trinken. Trinken Sie im Schnitt zwei Liter am Tag – im Sommer mehr. Warten Sie nicht auf den Durst – dann ist es oft schon zu spät. Das Durstgefühl setzt erst ein, wenn der Körper schon viel Flüssigkeit verloren hat.
  • Durstlöscher. Trinken Sie an heißen Tagen Wasser sowie Früchte- oder Kräutertees. Warmer Tee kühlt den Körper durch das einsetzende Schwitzen möglicherweise sogar leicht ab. Als Durstlöscher sind Fruchtsäfte und Fruchtsaftgetränke dagegen wenig geeignet. Sie sind zu süß und enthalten viel Energie.
  • Pausengetränk. Geben Sie ihren Kindern reichlich Flüssigkeit mit zur Schule – am besten Wasser. An einigen Schulen dürfen Schüler sogar während des Unterrichts trinken. So können sie ihren Durst jederzeit löschen und sich besser konzentrieren.

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