Warenkunde: Getränke aus Äpfeln

Apfelsaft. Besteht aus 100 Prozent Frucht. Anders als Zitrussäfte enthält er von Natur aus kaum Vitamin C.

Direktsaft. Wird unmittelbar nach der Pressung abgefüllt. Um ihn haltbar zu machen, wird er pasteurisiert und oft mit Ascorbinsäure versetzt.

Apfelsaft aus Konzentrat. Zur Herstellung von Konzentrat wird frisch gepresstem Apfelsaft meist durch Verdampfung Wasser entzogen. Dabei entweichen flüchtige Aromastoffe. Später wird aus dem Konzentrat wieder Apfelsaft gemacht, indem man es mit Wasser rückverdünnt. Ent­wi­chene Aromastoffe müssen wieder zugefügt werden. Sie können aus anderen Äpfeln stammen als das Kon­zentrat. Der Vorteil: Das Konzentrat ist lange haltbar und kostengünstig zu transportieren.

Apfelnektar. Der Fruchtanteil liegt nur bei mindestens 50 Prozent. Es dürfen zudem bis zu 20 Prozent Zucker oder Honig zugesetzt werden.

Apfelschorle. Ein erfrischender Mix – je zur Hälfte aus Apfelsaft und Mineralwasser. Fertigschorlen werden oft mit Aromastoffen aufgepeppt.

Apfelfruchtsaftgetränk. Der Fruchtanteil liegt nur bei mindestens 30 Prozent. Es wird an Apfelaroma gespart, dafür kräftig gesüßt, das auch mit Süßstoffen, wie unser Test zeigte (siehe Test Apfelfruchtsaftgetränke 5/2007).

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