Ein Steuerzahler, der beim Finanzamt angezeigt wird, kann nicht verlangen, den Informanten genannt zu bekommen, wenn dessen Informationen im Wesentlichen richtig waren. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (Az. V B 163/05).

Stellt sich jedoch heraus, dass der Informant gelogen hat, kann das Finanzamt dem Angezeigten die Identität des Informanten preisgeben.

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