Antivirus Test

Schutz­schirm. Antiviren­programme sollen den Rechner gegen alle Angriffe abschirmen.

Antiviren­programme schützen heute besser als je zuvor. Auch vor Identitäts­diebstahl und Daten­klau. Das zeigt unser Test von 31 Antiviren­programmen für Wind­ows und MacOS (Jahres­preis: 0 bis 60 Euro). Elf Programme im Test schützen sehr gut, drei davon kostenlos. Der vorinstallierte Microsoft-Schutz hat aufgeholt, einziger Schwach­punkt ist der Phishing­schutz. Gratis­programme haben zum Teil weniger Funk­tionen als die Bezahl­version, ihre Schutz­wirkung ist aber vergleich­bar.

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TestAntivirus14.03.2019
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40 000 reale Angreifer im Test

Das Antiviren­programm ist der unver­zicht­bare Schutz­schirm für jeden Rechner. In unserem Test mussten 22 Schutz­programme für Wind­ows- und 9 Programme für Apple-Rechner beweisen, ob sie die Angreifer erkennen und abwehren: IT-Experten haben dafür mehr als 40 000 Schad­programme, bösartige Webseiten und Phishing-Mails zusammen­getragen. Reale Bedrohungen, alle aktuell, einige nur wenige Tage alt. Gute Nach­richt: Elf Wind­ows-Programme schützen sehr gut. Drei davon sind kostenlos.

Das bietet unser Test von Antiviren­programmen

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen zu insgesamt 31 Antiviren­programmen, darunter 11 kostenlose. 22 Programme sind für das Betriebs­system Microsoft Wind­ows, 9 für Apple MacOS. Testsieger ist eine kosten­pflichtige Sicher­heits­software. Wir haben untersucht, wie schnell die Sicher­heits­software reagiert, ob sie zuver­lässig zwischen Gut und Böse unterscheidet und ob sie guten Phishing­schutz bietet. Außerdem haben wir bewertet, wie intuitiv sich das Programm bedienen lässt, ob die angebotene Hilfe verständlich ist und wie stark der Viren­schutz den Rechner belastet.

Hintergrund und Tipps. Die Multimedia-Experten der Stiftung Warentest erläutern, was Schad­programme anrichten können, wie Sicher­heits­software Ihnen hilft, sich gegen Trojaner, Viren und Würmer zu schützen – und wie Sie sich für den Fall der Fälle rüsten. Ein Glossar erklärt wichtige Begriffe wie Wächter, Scanner und Rettungs­medium.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf die PDFs zur aktuellen Unter­suchung aus test 3/2019 sowie zu den Vorgängertests aus den Jahren 2018, 2017 und 2016. So können Sie vergleichen, welche Anbieter über die Jahre kontinuierlich zu den besten gehören – denn ein Software­test kann immer nur eine Moment­aufnahme sein.

Microsoft Defender hat sich verbessert

Größte Über­raschung im Test ist der Microsoft Defender. Das auf Rechnern mit dem Betriebs­system Wind­ows 10 vorinstallierte Sicher­heits­programm hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich aufgeholt. Der Defender erkennt Bedrohungen heute ebenso schnell wie die sehr guten Konkurrenz­produkte. Nur der Schutz vor Phishing – also dem Versuch, über bösartige Webseiten und E-Mail-Links Zugangs­daten argloser Nutzer abzugreifen – fehlt: Das über­lässt Microsoft dem Browser.

Apple ohne Schutz­funk­tion

Während Microsoft beim Schutz aufgeholt hat, verzichtet Apple immer noch auf jede Schutz­funk­tion. Das Betriebs­system MacOS ist weniger gefährdet, es gibt kaum Angriffs­szenarien. Wir haben nur 20 Schad­programme gefunden, die MacOS angreifen können. Denen sind Apple-Nutzer ohne Sicher­heits­software allerdings schutz­los ausgeliefert. Vor allem vor Pass­wort­klau und Daten­diebstahl durch Phishing-Atta­cken sind Apple-Nutzer nicht gefeit. Unsere IT-Experten empfehlen deshalb einen Webbrowser mit Phishing-Schutz zu verwenden – oder ein Sicher­heits­programm, das Phishing-Versuche auch auf Apple-Rechnern zuver­lässig abwehrt.

Nutzer­kommentare, die vor dem 27. Februar 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf eine ältere Unter­suchung.

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