Antivirus Test

Hüter der Daten. Wählen Sie das Schutz­programm Ihres Vertrauens: den Testsieger aus Europa etwa.

Sicher­heits­software für PCs und Notebooks schützt den Anwender vor Identitäts­diebstahl und Daten­klau. Sie sendet aber auch Kunden­daten an den Anbieter. Unser Test von 31 Antiviren­programmen zeigt, warum das sinn­voll sein kann. Neben 22 Schutz­programmen für Wind­ows haben wir erst­mals auch 9 Programme für MacOS getestet, denn auch Apple-Nutzer sind inzwischen nicht mehr gegen Daten­klau gefeit. Erfreulich: Auch einige der 11 kostenlosen Programme im Test schützen gut vor Viren.

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TestAntivirus21.02.2018
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Schutz aus der Cloud

Aufgabe eines Sicher­heits­programmes ist es, unerwünschte Eindringlinge auszusperren. Aller­hand unterschiedliche Bedrohungen lauern im Netz, darunter Pass­wort­diebe oder Cryptolo­cker, die die Fest­platte verschlüsseln und den Nutzer erpressen. Um solche Schadsoftware abzu­wehren, über­wachen Sicher­heits­programme alle anderen Programme, Dateien und Prozesse auf dem Rechner. Findet der Wächter Verdächtiges, das er nicht einschätzen kann, schickt er eine Kopie der Datei zur Analyse an den Zentral­rechner des Anbieters. Alle Anbieter in unserem Test setzen auf diese Technik: die cloudbasierte Gefahren­analyse. Verdächtige Dateien im Rech­nerverbund des Anbieters – in der Cloud – zu analysieren, bringt Vorteile. Die Cloud kann auch brandneue Schädlinge erkennen und über­nimmt Rechengänge, die Privatrechner über­fordern könnten.

Das bietet unser Test von Antiviren­programmen

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen zu insgesamt 31 Antiviren­programmen, darunter 11 kostenlose. 22 Programme sind für das Betriebs­system Microsoft Wind­ows, 9 für Apple MacOS. Wir haben untersucht, wie schnell die Sicher­heits­software reagiert, ob sie zuver­lässig zwischen Gut und Böse unterscheidet und ob sie guten Phishing­schutz bietet. Außerdem haben wir bewertet, wie intuitiv sich das Programm bedienen lässt, ob die angebotene Hilfe verständlich ist und wie stark die Rechnerbelastung ist.

Sieben Tipps für mehr Sicherheit. Auch das beste Schutz­programm kann mal versagen. Wir sagen, wie Sie sich für den Fall der Fälle rüsten.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf die PDFs zur aktuellen Unter­suchung aus test 3/2018 sowie zu den Vorgängertests aus den Jahren 2017 und 2016. So können Sie vergleichen, welche Anbieter über die Jahre kontinuierlich zu den besten gehören – denn ein Software­test kann immer nur eine Moment­aufnahme sein.

40 000 Schad­programme im Test

Für den Test von 31 Sicher­heits­programmen haben wir mehr als 40 000 Angreifer zusammen­getragen. Die Experten der Stiftung Warentest haben sie in Hand­arbeit und mithilfe sogenannter Honigtöpf­chen – Honeypots – aus den Tiefen des Internets gefischt. Honeypots simulieren ein ungeschütztes Firmennetz­werk. Hacker greifen solche Netz­werke gerne an.

Programme für Wind­ows und MacOS

Jeder braucht ein gutes Schutz­programm, auch Besitzer von Apple-Rechnern. Deren Betriebs­system galt lange Zeit als sicher, doch auch sie sind nicht vor Daten­klau geschützt. Wir haben erst­mals neun Programme für MacOS getestet. Für Wind­ows-Rechner gibt es mehr Auswahl, sogar einige kostenfreie gute Programme. Dass es Gratis­versionen gibt, hat einen einfachen Grund: Sie steigern die Kundenzahl. Viele Kunden sind wichtig. Sie liefern dem Anbieter auto­matisch Dateien mit neuer Schadsoftware, auf die sein Schutz­programm umso schneller reagieren kann.

Eine Frage des Vertrauens

Was die Stiftung Warentest nicht beur­teilen kann, ist die Wehr­haftig­keit der Anbieter gegen­über Geheim­diensten und Angriffen auf ihre Cloud. Anwender müssen darauf vertrauen, dass der Anbieter ihres Schutz­programms alles tut, um seine Daten sicher zu bewahren. Eine Alternative zum Viren­schutz gibt es nicht. Wer unge­schützt im Internet surft, liefert sich Angreifern aus. Die können die Kontrolle über den Rechner über­nehmen oder die Identität des Surfers „klauen“ und in seinem Namen krumme Geschäfte machen.

Wenn Sie den Test frei­schalten, erhalten Sie außerdem Zugriff auf die PDFs zu den beiden Vorgängertests aus test 3/2017 und 4/2016. Nutzer­kommentare, die vor dem 21. Februar 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf eine ältere Unter­suchung.

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TestAntivirus21.02.2018
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