Die gesetzliche Krankenkasse muss behinderten Frauen die Antibabypille nur bis zum voll­endeten 20. Lebens­jahr bezahlen – genauso wie gesunden Frauen. Das entschied das hessische Landes­sozialge­richt (Az. L 4 KA 17/12). Geklagt hatte ein Behinderten­hilfe­ver­ein. Er forderte die Über­nahme der Kosten über die Alters­grenze hinaus, weil eine Schwangerschaft für die behinderten Frauen riskant sein könne. Das Gericht fand jedoch, dass die gesetzliche Regelung auf Behinderte über­trag­bar sei.

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