Wer nach einem unver­schuldeten Unfall Anspruch auf einen Mietwagen hat, darf nicht den teuersten nehmen. Mindestens drei Vergleichs­angebote einzuholen, ist Pflicht. Doch es gibt Ausnahmen: Lassen die Umstände einen Preis­vergleich nicht zu, etwa weil der Unfall spät in der Nacht passiert, darf der Auto­fahrer das erste Angebot annehmen. Anschließend muss er aber den Preis vergleichen und ein güns­tigeres Auto wählen. Das Amts­gericht Ansbach erkannte die Kosten für ein teures Miet­auto nur für die ersten fünf, nicht aber für 14 Tage an (Az. 2 C 1513/16).

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