Weil er wegen der großen Entfernung bereits am Vortag seines Arbeitsantritts zum Einführungs­lehr­gang anreisen musste, ist ein für zwei Jahre befristet einge­stellter Mitarbeiter des Bundes­amts für Migration und Flücht­linge nun unbe­fristet angestellt. Das hat das Landes­arbeits­gericht Düssel­dorf entschieden (Az. 3 Sa 1126/18). Notwendige Dienst­reisen gehören zur Arbeits­zeit. Die Beschäftigung begann also einen Tag früher als im Arbeits­vertrag ausgewiesen. Recht­liche Folge: Die Befristung über­schritt die ohne besondere Begründung maximal zulässigen zwei Jahre und ist unwirk­sam.

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