Aktionäre, die wegen falscher Börsenmitteilungen eines Unternehmens Aktien gekauft haben, dürfen den Kaufpreis zurückverlangen. Sie können außerdem Schadenersatz nicht nur vom Unternehmen fordern, sondern auch von den Managern persönlich, urteilte der Bundesgerichtshof. Sie müssen jedoch beweisen, dass sie die Papiere wegen der Falschmitteilungen gekauft haben. Im Urteil ging es um die Firma EM.TV und die Brüder Thomas und Florian Haffa (Az. II ZR 287/02).

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