Anleger­schutz Betrug mit Kryptowährungen

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Anleger­schutz - Betrug mit Kryptowährungen
Schwund. Mit verschiedenen Maschen bringen Krypto­betrüger Anlegende um ihr Geld. © Getty Images

Anleger sollen bei vermeintlich lukrativen Angeboten Zugang zur digitalen Währung Chinas oder einer neuen Kryptowährungen haben. Tatsäch­lich kommen sie um ihr Geld.

Schutz­gemeinschaft warnt

Die Schutz­gemeinschaft der Kapital­anleger (SdK) aus München warnt vor Betrug mit Kryptowährungen. SdK-Vorstand Daniel Bauer nennt drei Beispiele:

Alpine Profit

Per Telefon werbe Alpine Profit (alpine­profit.com) für den Handel mit Kryptowährungen. In keinem der Fälle, die der SdK vorlägen, seien angebliche Handels­gewinne ausgezahlt worden.

YuanPay Group

Die YuanPay Group (yuan-paygroup.com/de) behauptet, über sie sei die digitale Version der chinesischen Währung Yuan handel­bar. Bauer berichtet, ein Kunde habe Geld an die YuanPay Group in Polen über­wiesen – Tradinggewinne habe er nicht erhalten.

lamarin.company/btcbrexit

In einem weiteren Fall wurde Anlegern suggeriert, eine in Entstehung befindliche Kryptowährung zeichnen zu können (lamarin.company/btcbrexit). Das Geld sollte nach Bulgarien über­wiesen werden. Danach hörten Interes­sierte nichts mehr.

Kein ordentliches Impressum

Bei Alpine und YuanPay haben wir kein ordentliches Impressum gefunden. Gegen beide ermittelt die Finanz­aufsicht Bafin. Unsere Anfrage beant­worteten sie nicht, Lamarin war nicht erreich­bar. Sie kommen auf unsere Warnliste.

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