Anlegerschutz Meldung

Die neue Verbraucher­schutz­ministerin Ilse ­Aigner will die Rechte geschädigter Anleger stärken.

Die Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, hat sich dafür ausgesprochen, bei einer falschen Anlageberatung die Beweislast umzukehren. Dann müsste nicht mehr der Anleger beweisen, „dass er falsch beraten wurde, sondern die Berater, dass sie korrekt beraten haben“, so Aigner. „Das gilt unter anderem für Wertpapiere und Lebensversicherungen“, erläuterte sie. Damit schloss sich Aigner einer Forderung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) an. Er kritisiert seit langem, dass Anleger derzeit ihre Rechte und Ansprüche nur unzureichend durchsetzen können, weil sie eine objektiv falsche Beratung häufig nicht beweisen können.

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