Seit 1. April hat die behördliche Verbraucher­schlichtungs­stelle der Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) mehr Aufgaben als bisher. Bislang konnten sich Verbraucher an sie wenden, wenn es um Streitig­keiten rund um das Kapital­anlagegesetz­buch (KAGB) ging, das vor allem offene und geschlossene Fonds regelt (siehe auch unser Special Anlegerklagen). Jetzt kümmert sie sich unter anderem auch um Fälle bei der Anla­geberatung- und -vermitt­lung sowie mit Wert­papierdepots und Spar­einlagen (Paragraf 14 Unterlassungs­klagengesetz). Unter bafin.de sind Informationen dazu zu finden.

Mit Verbraucherdarlehen oder Zahlungs­diensten wie Über­weisungen befasst sich die Verbraucherschlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank.

Beide Verbraucher­schlichtungs­stellen sind Auffang­schlichtungs­stellen: Sie werden nur dann aktiv, wenn es keine anerkannte private Verbraucher­schlichtungs­stelle gibt.

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