Beispiel 3: Krisenfeste Spitzenfonds: Nickisch landet ein paar Treffer

Anlegen vor der Abgeltungsteuer Special

Christoph Nickisch riskiert viel. Vier Fünftel seiner Anlagen stecken in ­Aktienfonds, lediglich 20 Prozent in ­Tagesgeld. Das Risiko geht Nickisch bewusst ein: „An der Börse geht es rauf und runter. Das gleicht sich aus“, sagt der 66-Jährige.

Bei der Auswahl seiner sieben Fonds hatte Nickisch ein gutes Händchen. In unserem Fondsdauertest schneiden sie sehr gut ab. Ohne unsere Berechnungen zu kennen, hat Nickisch sogar die hier empfohlene Zusammenstellung vorweggenommen. Mit dem Euroland-Fonds BWI Dividende Strategie findet sich Europa mit etwa 15 Prozent leicht untergewichtet im Depot. Für die Schwellenländer steht der Gartmore Emerging Markets, der 10 Prozent einnimmt. Die übrigen sind international anlegende Fonds für die großen Anlageregionen der Welt.

Der Abgeltungsteuer sieht Nickisch ­gelassen entgegen. Will er doch einmal sein Risiko senken, verkauft er einige Aktienfondsanteile. Die Kursgewinne bleiben steuerfrei, weil er die Fonds schon vor 2009 im Depot hatte.

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