Tipps

  • Zielgruppe. Anleger, die eine chancenreiche Ergän­zung zu ihren sicheren Zins­anlagen oder Rentenfonds suchen, sind bei Aktienfonds richtig. Sie sollten aber nur so viel Geld investieren, wie sie kurz- und mittel­fristig entbehren können, damit sie nicht ausgerechnet nach einem Kurs­einbruch verkaufen müssen.
  • Filiale. Wenn Sie Ihr Depot bei Ihrer Haus­bank führen, sollten Sie Ihren Bank­berater nach einem Rabatt auf den Ausgabe­aufschlag fragen. Prüfen Sie auch, ob Ihre Bank den Fonds an der Börse güns­tiger kaufen kann. Lassen Sie sich vorrechnen, ab welcher Anlagesumme dies güns­tiger kommt, und bestehen Sie gegebenenfalls auf den Kauf über die Börse.
  • Direkt­bank. Wenn Sie häufiger Wert­papiere kaufen, sind Sie bei Direkt­banken gut aufgehoben. Allerdings können Sie Ihr Depot hier nur online oder telefo­nisch führen.
  • Fonds­vermittler. Hier bekommen Sie Fonds am güns­tigsten. Jedoch kostet die Depotführung meistens Geld, es sei denn, Sie haben mitt­lere fünf­stel­lige Beträge angelegt. Dieser Weg ist eher für erfahrene Anleger geeignet. (Anbieter finden Sie im Test „Aktienfonds Welt“ aus Finanztest 06/2008.
  • Indexfonds (ETFs). Für bequeme Anleger eignen sich ETFs auf breit streuende Indizes wie MSCI World oder Euro Stoxx. Die monatlich aktuellen Fonds­bewertungen finden Sie im Produktfinder Fonds.
  • Gemanagte Fonds. Mit gemanagten Aktienfonds können Anleger eine bessere Wert­entwick­lung als mit Indexfonds erreichen. Sie müssen sich dafür aber regel­mäßig mit dem Markt­geschehen und der Fonds­entwick­lung beschäftigen. Die monatlich aktuellen Fonds­bewertungen finden Sie im Produktfinder Fonds.

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